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Neumond am 11.2.2021 im Wassermann

Push Ups für den Geist

Push Ups für den Geist

Reichlich Spannung liegt in der Luft, wenn am 11. Februar, exakt um 20:06 Uhr der Neumond im Wassermann einen neuen Zeitzyklus einläutet. Die neue Ära liegt sprichwörtlich in der Luft, denn in diesen Tagen sind gleich sechs Planeten im Wassermann angesiedelt. Die vergrößern drastisch die Reibungsfläche zwischen Alt und Neu, Bestand und Veränderung, Direktion und Restriktion.

Wir merken das bereits eine Weile, dass die Konflikte zunehmen. Weltweite Massenproteste gegen die Corona-Einschränkungen, brennende Autos, gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei, politische Umstürze wie in Myanmar oder tödliche Gewaltverbrechen sind Gegenstand zahlreicher Schlagzeilen. Zugleich formieren und organisieren sich zahlreiche Menschen, um konstruktiv die Zukunft zu gestalten. Davon künden Parteigründungen, Bürgerinitiativen und Gemeinschaften, die sich bilden, um an der Gestaltung unseres Gemeinwohls mit neuen Ideen und frischem Wind mitzuwirken.

Ideenschmieden profitieren

Der Neumond unterstützt all diese Prozesse, denn mit der deutlichen Betonung des Luftelements, sind Ideenschmieden besonders begünstigt. Gleich sechs Planeten befinden sich im Wassermann. Das ist ungewöhnlich und selten und hat entsprechende Durchschlagkraft. Die fantastischen Sechs laden uns dazu ein, unserem Geist ein paar Push Up-Übungen zu gönnen. Es geht um nicht weniger, als darum, ein neues Denken zuzulassen, zu üben und zu stärken. Unser Geist ist genau jetzt gefragt und das unter den Vorzeichen des Wassermanns, der für Gesellschaft, Gemeinschaft und das Miteinander steht. Dabei sollten wir uns bewusst sein, wie schöpferisch unser Denken ist, mit dem wir unsere Realität schaffen.

Mit dem Geist wurde all das Wunderbare aber auch all das Schreckliche in unserem Leben, in unserer Gesellschaft und auf diesem Planeten geschaffen. Daher sind wir gut beraten, uns der Kraft unserer Gedanken bewusst zu werden und dieses kraftvolle Werkzeug gezielt zu nutzen. Weißt du, was du denkst? Kannst du dein Denken beobachten? Bist du Herr über deine Gedanken? Neben Gedankenkontrollen dürfen wir unserem Geist reichlich Raum geben, um die Welt von morgen zu erdenken, zu kreieren, zu brainstormen, wie man so schön sagt. Das in einer Gemeinschaft zu tun, wäre ideal.

Das „Wir“ formiert sich

Zuletzt zeigt ein Blick in die Sterne und auf die aktuelle Zeitqualität, dass sich ein neues „Wir“ formiert, eine neue Zeit, die mit der Konjunktion von Jupiter und Saturn am 21. Dezember vergangenen Jahres endgültig nicht mehr aufzuhalten ist. Diesem neuen „Wir“ darfst auch du Gestalt geben. Du wirst dabei feststellen: „Wir“, das sind viele und du bist ein wertvoller und schöpfender Teil davon. Welche Rolle willst du also übernehmen? Bist du dir deiner Talente und Fähigkeiten voll bewusst, mit denen du bei all den Gestaltungsaufgaben der Zukunft mitwirken kannst?

Oder ist es ganz anders und du hast so gar keinen Schimmer, was das Leben gerade von Dir will? Dann gebe ich dir einen heißen Tipp: Wenn du dich mit all diesen Fragen überfordert fühlst, hilft dir dein Horoskop. Es kann dir die notwendige Orientierung geben, denn die Sterne verraten, welche Aufgaben du dir in diesem Leben vorgenommen hast und welche Tools du mitgebracht hast, um diese bestens zu bewerkstelligen. Das Universum lässt dich mit all deinen Fragen nicht allein!

Kosmische Hinweise

Gern schaue ich für dich in die Sterne und übersetze dir ihre kosmischen Hinweise zum Wohle deiner Selbsterkenntnis. Es kann ganz schön befreiend sein, aus dieser Quelle zu schöpfen, denn du bekommst Antworten auf die Frage: Was willst du wirklich? Wer willst du sein – jenseits aller Konventionen und Prägungen aus deiner Vergangenheit? Ein spannendes Feld ist das, was wir jetzt betreten dürfen, und das es in den kommenden Monaten und Jahren zu beackern gilt.

Neben allen Wandlungsebenen, die uns vielerorts begegnen, spüren wir auch: Das Alte gibt seine Pfründe nicht so einfach auf, sondern leistet mit Einschränkungen und einer angstschürenden Informationspolitik lärmend Widerstand. Uranus und Saturn stehen mit einem Quadrat in Spannung zueinander und steuern auf einen ersten Höhepunkt am 17. Februar zu. Die beiden kosmischen Giganten stellen uns kraftvoll zwischen Tradition und Fortschritt. Wir sind fasziniert von Veränderungen, die Uranus mit sich bringt, und gleichzeitig haben wir vermutlich Angst davor, die auf das Konto von Saturn geht. Möglicherweise suchen wir eine Verankerung im Materiellen, im Gewohnten, Strukturierten und Vertrauten und werden letztlich immer wieder feststellen müssen, dass diese Sicherheit trügt. Doch auch das Umgekehrte ist möglich, und wir scheuen uns vor zu viel Strukturen und Verpflichtungen. Vielleicht pendeln wir zwischen übermäßigem Sicherheitsbestreben und Freiheitsdrang, zwischen konventionellem Verhalten und Individualismus hin und her.

Ich bin richtig, so wie ich bin

Die in dieser Konstellation symbolisierte Aufgabe besteht darin, einerseits übermäßige Sicherheitsbedürfnisse aufzugeben und Halt in der eigenen Individualität zu finden. In dir darf das Gefühl reifen: Ich bin richtig, so wie ich bin. Ich bin wertvoll und leiste auf meine Weise einen wichtigen Beitrag für das neue Wir, weil ich bin. Wir werden eingeladen, die Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Tun wir das, können wir die notwendigen Fähigkeiten entwickeln, um unsere zukunftsgerichteten Ideen zu verwirklichen und auch für andere Menschen bahnbrechend zu wirken. Voraussetzung ist allerdings, dass wir erkennen, was im eigenen Leben Bestand hat und was der Erneuerung bedarf.

Wir alle stehen nicht nur als Gesellschaft, sondern auch als Individuum zwischen dem Alten und dem Neuen und sind immer wieder aufgefordert, den goldenen Mittelweg zu finden. Das gelingt uns am ehesten durch einen lebendigen Dialog mit Gleichgesinnten. Dieses gemeinschaftliche Ringen um den persönlichen aber auch gesellschaftlichen Wandel ist auch die Lernaufgabe in den kommenden Jahren. Das verrät uns der aufsteigende Mondknoten im Tierkreiszeichen Zwillinge.

Ruf nach persönlicher Freiheit

Auch die Konjunktion von Sonne und Mond im Wassermann, bringt den Ruf nach persönlicher Freiheit auf unseren Plan. Wir sind geistig aktiv und unser Blick ist auf die Zukunft gerichtet. Wir sind offen für Veränderungen und haben ein gutes Gespür für die Chancen, die auch in dieser weltweiten Krise für jeden Einzelnen aber auch für uns als Gesellschaft liegen.

Wir streben danach, einen eigenen Weg zu gehen, und neigen zunehmend dazu, genau das Gegenteil von dem zu tun, was andere uns verordnen oder von uns erwarten. Der Rebell und Reformer in uns meldet sich kraftvoll und lautstark zu Wort. Das Gute daran: Wir könnten es mit dieser Zeitqualität schaffen, veraltete Strukturen zu durchbrechen und neue Wege zu gehen. Dabei verbünden wir uns mit Menschen die ähnlichen Vorstellungen haben und sich an den gleichen Richtlinien orientieren. Der Mond im Wassermann fördert die Freude in uns, der eigenen Identität individuell Ausdruck zu verleihen. Mit einer gewissen emotionalen Distanz schauen wir auf die Geschehnisse und sind hin- und hergerissen zwischen der Gewissheit, dass alles anders werden wird, und dem Wunsch nach Geborgenheit, für die das alte Leben stand.

Zwischen den beiden Stühlen

Auch das Quadrat von Mond und Mars fördert das Gefühl, zwischen den beiden Stühlen Geborgenheit und Durchsetzung zu sitzen. Wollen wir zum Beispiel etwas tun, so verspüren wir oft keine Lust dazu. Andererseits fühlen wir uns in unserer aktiven, handelnden und durchsetzungsstarken Rolle nicht immer wohl. Vielleicht befürchtest du, weniger geliebt und geschätzt zu werden, wenn du deinem eigenen Willen Ausdruck verleihst?

Das Sextil von Mars und Neptun fördert unsere Fähigkeit bei allem Wünschen nach Durchsetzung, auch Einfühlungsvermögen zu entwickeln. Wir identifizieren uns mit unserer Umwelt und sind in der Lage, die Bedürfnisse anderer wahrzunehmen und rücksichtsvoll zu sein. Damit können wir empathisch auf die Ängste der Menschen eingehen, nehmen sie mit ihren Empfindungen ernst und können sie dabei unterstützen, einen anderen Blickwinkel auf die Themen und Anforderungen der Zeit zu nehmen.

Denken ist nicht nur rational und logisch

Der rückläufige Merkur fördert unsere Intuition, aber auch unsere Ängste, etwas Falsches zu denken und zu sagen. Wir reagieren eher empfindlich, wenn es um Denken, Wissen und Kommunikation geht. Wir sollten es annehmen können, dass unser Denken nicht nur rational und logisch ist, sondern auch von Bildern und Einflüssen aus dem Unbewussten mitgeformt wird. Das erleichtert uns den Umgang mit anderen und lässt uns nicht vorzeitig verstummen. Wenn wir die Freiheit ergreifen wollen, müssen wir ausdrücken, welchen Beitrag wir dafür leisten wollen und wie wir uns diese Freiheit vorstellen.

Chiron im Tierkreiszeichen Widder deutet darauf hin, dass Durchsetzung für uns in den kommenden Wochen und Monaten eine heikle Sache ist. Eigenschaften wie Mut, Tatkraft und Pioniergeist sind daher wichtig und müssen gezielt ergriffen werden. Wenn wir nicht so richtig heldenhaft sind, dann fordert uns das Sextil zwischen Chiron und Saturn auf, unsere Schwächen liebevoll anzunehmen. Sagst du manchmal Sätze wie: „Ich bin zu wenig perfekt.“ oder „Ich mache alles falsch“? Diese Sätze erschweren den freien Lebensfluss und führen letztendlich nur zu Verunsicherung und zu vermehrter Kontrolle.

Doch dieses Verhaltensmuster führt nicht selten ist eine Sackgasse. Es geht darum, zu lernen, menschliche Schwächen und die Unvollkommenheit der realen Welt zu akzeptieren. Indem du deine eigenen Mängel liebevoll annimmst und dich gleichsam mit dem Mut zur Demut trotzdem ganz auf das Leben einlässt und Fehler riskierst, entwickelst du innere Sicherheit, die dich unabhängig vom gesellschaftlichen Status zu einer wahren Persönlichkeit reifen läßt. Du entwickelst in einem hohen Maß Würde.

Lilith dynamisiert

Und dann haben wir da noch Lilith, die mit ihren kosmischen Beziehungen zu anderen Planeten und ihrer Stellung im Tierkreiszeichen Stier unsere Geschicke …hmm…ich sag mal dynamisiert. Wir sehnen uns nach Genuss, Sinnlichkeit oder nach materiellen Lebensfreuden wie Geld und Besitz und ahnen, dass diese Dinge gerade in diesen Krisenzeichen ein bisschen nach Verbot riechen. Wie Hänsel und Gretel möchten wir vom Lebkuchenhaus naschen und uns die verbotenen Kuchenstückchen schmecken lassen. Dafür nehmen wir vielleicht sogar in Kauf, dass wir uns eine dunkle Zeit im Hexenhaus einhandeln.

Auf der anderen Seite bist du vielleicht peinlichst darauf bedacht, alles Sinnliche zu meiden, um nicht den „den Verlockungen auf dem Weg zur Hölle zu erliegen“. Nicht genug damit, Lilith steht im Quadrat zum Merkur und fordert uns zusätzlich auf, den Abgrund zwischen Intellekt und Gefühlstiefe zu überbrücken. Gedanken sind wichtig und gut, aber ohne Emotionen ist unsere Welt und unser Werk kalt und leer. Um hohe Ziele zu erreichen, braucht es auch eine Portion Leidenschaft und Feuer.

Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb?!

Das Quadrat zwischen Lilith und Venus erinnert uns daran, dass das gemeinschaftliche Zusammenleben meist nicht unter der Prämisse steht: Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb. Mit diesem Anspruch stellen wir einen überhöhten Absolutheitsanspruch an unsere Mitmenschen oder den Partner. Wir sollten der Ahnung nachgeben, dass die Sehnsucht nach dem perfekten Glück unerfüllt bleiben muss, es sich aber immer lohnt, danach zu streben. Das Quadrat zwischen Lilith und Saturn lässt uns leidenschaftlich nach dem Sinn des Lebens suchen. Auch weist uns dieser Aspekt darauf hin, dass Begrenzungen da sind, um überwunden zu werden.

Damit tritt einmal mehr das Thema unserer inneren und äusseren Freiheit auf den Plan. Grundsätzlich geht es um dein Bedürfnis nach mehr Weite, nach Erkenntnis und innerer Freiheit. Der Weg dahin – das wirst du bestimmt kennen – führt manchmal in Sackgassen. Dadurch wirst du eingeladen immer wieder deine Lebensweise, dein Weltbild und deinen Glauben loszulassen. Du darfst einen neuen Weg suchen, der deinem Wesen besser entspricht. Dies geht umso leichter, wenn du die Suchernatur in der eigenen Seele bedingungslos akzeptierst und unterstützt.

Was bremst und unterdrückt dich

Wohlan, der Neumond verströmt den Duft von Freiheit, die wir erringen dürfen. Gut wäre, wenn auch du vorher ein Bewusstsein darüber hast, wer du sein willst, was dich bremst und unterdrückt. Das können äußere Lebensbedingungen sein, aber auch innere Glaubenssätze. Ein Neumond, der steht immer auch für den Anfang von etwas Neuem. Mit fällt dazu das Gedicht „Stufen“ von Hermann Hesse ein, in dem es heißt:

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf´ um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen;
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden,
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Hermann Hesse

Machen wir uns also entschlossen und mutig auf die Reise in eine neue Zeit hin zu einem neuen Wir. Die Sterne – sie weisen uns den Weg.

 

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