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Skorpion

Skorpion

Der Skorpion übt "Stirb und Werde" und das Zeigen seiner Gefühle

Der Skorpion, ein fixes Wasserzeichen, hat seine Zeit vom 23. Oktober bis  zum 21. November. In der Mythologie steht er für den Tod und die Auferstehung. Konsequenterweise hat er den Pluto als Herrscherplaneten. Seine Botschaft ist: „Ich verpflichte mich einer Idee.“ „Ich binde mich an Vorstellungen, Ziele und Menschen.“ Skorpion-Geborene sind tiefgründig, ernsthaft und fähig, tiefe Gefühle zu entwickeln. Leidenschaftlich und emotional sind sie voller Sehnsucht, können aber auch aggressiv und triebhaft mit ihrer Umwelt interagieren. Es sind entschlossende, selbstbeherrschte Menschen mit einem großen Potenzial an Ausdauer und Willenskraft. In der Sache und gegenüber Menschen sind sie treu, opferbereit und „hart im Nehmen“.  Die Begegnung ist ein wichtiges Lebensthema und das auf ganz unterschiedlichen Ebenen. Die Begegnungen können mit Menschen, Ideen, Projekten oder auch nur mit einem Buch stattfinden, mit dem man es sich an einem Sonntagnachmittag auf dem Sofa gemütlich macht.

Der Skorpion möchte Ideen realisieren

Sein Alltag wird von Ideen, Vorstellungen und Idealen bestimmt. Diese möchte er nicht nur in der Umwelt finden, sondern diese Kopfgeburten auch ins Leben bringen. Er orientiert sich an Dingen, die sein Leben wesentlich mehr prägen als das Streben nach dem persönlichen Wohlbefinden. Für ein größeres Ganzes ist er sogar bereit, persönliche Opfer zu bringen. Das Größere kann die Familie, eine Bezugsgruppe, oder die Sippe sein. Ihr Wohl ist davon anhängig, dass sie ihre Vorstellungen durchsetzen können. Der Skorpion entwickelt ein persönliches Wertesystem, nachdem er seine Ansichten ausrichtet und sein Leben gestaltet. Der Philosoph Bertrand Russell beschrieb das so: „Die Regeln der Moral sollten nicht so sein, dass sie das persönliche Glück unmöglich machen.“

Konsequenz kann lebensbedrohlich werden

Mit dem Skorpion werden tiefgreifende Wandungsprozesse assoziiert. Sich festzulegen ist Bedingung, um sich einer Sache ganz widmen zu können. Diese konsequente Haltung kann bisweilen lebensfeindliche Züge annehmen, wenn der Skorpion sich selbst aus dem Auge verliert. Es entsteht eine Art „Einbahnstrassendenken“, weil alle denkbaren Alternativen ausgeblendet werden. Das unterbricht den Fluss des Lebens und wird vermutlich eine mehr oder weniger schmerzvolle Korrektur mit sich bringen, die am Ende verändert.

Hektisches Jagen nach Genuss

Der Skorpion hat seine Zeit im Spätherbst, in dem das Sterben in der Natur am offensichtlichsten ist. Der Anfang bedingt das Sterben des Alten. Wir brauchen den Winter, damit es wieder Frühling werden kann. In unserem Winter gehen wir in die Tiefe und überprüfen unsere Antriebe, Eigenschaften und Wünsche und lassen jene sterben, die in unserer akuten Lebensphase ihre Gültigkeit verloren haben. Verweigert der Skorpion diese Wandlungsprozesse, kann das zu einem hektischen Jagen nach Genuss führen, die ihn von einer Krise in die nächste treibt. Ihm fehlt die Erkenntnis, dass der Tod nur dann überwunden werden kann, wenn er Zielen und Idealen dient, die über das Persönliche hinausgehen. Was man bei all der anhaftenden Düsternis gern übersieht: Der Skorpion kann sehr sensibel und veretzlich sein. Angst vor Schwäche, und Zurückweisung sind wie all seine Gefühle stark und leidenschaftlich. Sie werden das Vertrauen in das Leben lernen müssen und das es sich lohnt, seine Empfindungen nicht immer zu verbergen. Dann kann er erfahren, dass er um seinetwillen geliebt wird, weil er ist, wie er ist.

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